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Versicherungsmakler und -Berater
MMag. Paula Scherl - Seefeld in Tirol

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Aktuelles


Vollkasko – nach 3 Jahren kündigen?

Die Behauptung hält sich hartnäckig: Eine Vollkaskoversicherung muss nach drei Jahren gekündigt werden. Stimmt das? Wir haben hier die Fakten für Sie zusammengestellt.

Eines ist richtig: der Zeitwert des versicherten Fahrzeugs und damit die Versicherungssumme, die bei einem Totalschaden zur Auszahlung kommt, sinkt. Die Höhe der Vollkaskoprämie bleibt aber gleich. Sie zahlen während der gesamten Laufzeit des Vertrages die gleiche Prämie, unabhängig davon, um wieviel der Wert Ihres Fahrzeuges im Laufe der Jahre gesunken ist.

Wo liegt der Vorteil einer Vollkaskoversicherung?

Mit einer Vollkaskoversicherung haben Sie die Sicherheit, dass Ihr Fahrzeug auch bei einem selbst verschuldeten Schaden umfänglich abgesichert ist, egal ob Total- oder Teilschaden. Wann der richtige Zeitpunkt da ist, um auf einen umfassenden Versicherungsschutz des Fahrzeuges zu verzichten, ist individuell zu entscheiden. Als Versicherungsnehmer können Sie selbst am besten abwägen, ob Sie einen selbstverschuldeten Schaden mit fallweise hohen Reparaturkosten bis hin zum Totalschaden finanziell gut verkraften könnten oder eher nicht.

Lohnt sich der Umstieg auf eine Teilkaskoversicherung?

Auch diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Teilkaskoversicherung bietet zwar Schutz gegen Steinschlag, Glasbruch, Schäden der Verkabelung bzw. Schmorschäden, Marderbisse, Unfall mit Haarwild während der Fahrt, Raub oder Diebstahl des Fahrzeugs, Brand, Explosion, Sturmschäden, Hagel, Überschwemmung, Blitzschlag. Sie deckt aber NICHT selbst verschuldete Schäden!

Die Selbstbehalt-Regelung gibt es für die Voll- und die Teilkaskoversicherung. Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger die Versicherungsprämie.

Nicht nur die günstigste Prämie soll  bei der Wahl der Versicherungsgesellschaft entscheidend sein. Gerade in der Kfz-Versicherung sind Deckungsumfänge und Bedingungen der verschiedenen Anbieter höchst unterschiedlich, z.B. gibt es Freischadenbonus, Pannenhilfe etc. Wir beraten Sie gerne!

Dezember 2018 - Wenn der Schnee kommt…

Im Winter müssen öffentliche Straßen, Gehsteige und Gehwege sicher und gefahrlos benutzbar sein.

Sind Sie Anrainer oder Grundeigentümer? Denken Sie an Ihre Winterdienstpflicht!

Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor: Im Ortsgebiet müssen Anrainer bzw. Grundeigentümer zwischen 6 und 22 Uhr Gehsteige, Gehwege und Stiegenhäuser innerhalb von 3 m entlang ihrer gesamten Liegenschaft von Verunreinigungen säubern, bei Schnee und Glatteis müssen sie diese auch bestreuen. Ist kein Gehsteig/Gehweg vorhanden, muss auf der Fahrbahn ein 1 Meter breiter Streifen entlang der Häuserfront gereinigt und bestreut werden.

Darüber hinaus sind Schneewechten und Eiszapfen zu entfernen und wenn nötig, die gefährdeten Straßenstellen in geeigneter Weise zu kennzeichnen. Das Aufstellen von z.B. Latten und Warnhinweisen ("Achtung Rutschgefahr“) sind allerdings nur eine Sofortmaßnahme und ersetzen nicht eine ordnungsgemäße Reinigung bzw. Streuung.

Art und Umfang dieser Verpflichtungen richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten und der Zumutbarkeit entsprechender Maßnahmen. Zumutbar ist z.B. die Bestreuung des Gehsteiges in kürzeren Abständen als einer Stunde bei ständiger Eisbildung infolge Eisregens. Unzumutbar ist z.B. eine ununterbrochene Schneeräumung, selbst bei andauerndem Schneefall, oder eine Schließung der Geschäftsräumlichkeit.

ACHTUNG! Wenn es vorkommt, dass die Straßenverwaltung einer Gemeinde im Zuge des Winterdienstes auch Flächen räumt und bestreut, für die Anrainer/Grundeigentümer gesetzlich selbst zuständig sind, handelt es sich dabei um eine unverbindliche Leistung, aus der kein Rechtsanspruch abgeleitet werden kann. Die gesetzliche Verpflichtung und die zivilrechtliche Haftung verbleiben in jedem Fall bei den Anrainern bzw. Grundeigentümern.

Wo Schnee oder Eis liegt, ist immer die Gefahr, dass ein Fußgänger unglücklich ausrutscht und sich dabei verletzt. Auch eine Ladung Schnee oder ein Eiszapfen auf den Kopf kann arge Folgen haben.

Nehmen Sie Ihre Räum- und Streupflicht ernst! Ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ist kein Spaß!

September 2018 - „Mei Hund tuat nix.“

Haben Sie diesen Satz auch schon gehört? Hundebesitzer reagieren oft so, wenn der geliebte Vierbeiner einem Spaziergänger nahe kommt.

Leider ist es aber nicht immer so, dass er „nix tuat“. Ein Tier bleibt seiner Natur nach  letztendlich immer unberechenbar. Etwas kann den Hund irritieren, bestimmte Situationen machen ihn nervös und schon reagiert er anders als gewohnt.

Ein trauriger Fall wurde kürzlich aus Wien bekannt. Ein Kleinkind wurde von einem Hund angefallen und dabei lebensgefährlich verletzt. Leider kein Einzelschicksal. Im vergangenen Jahr wurden in Österreich mehr als 3.600 Hundebisse angezeigt (Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit, Freizeit-Unfallstatistik). Die Betroffenen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Besonders für Kinder ist es oft schwierig in den Alltag zurückfinden. Ein lebenslanges Trauma kann die Folge einer Hundeattacke sein.

Als Hundehalter sind Sie für Personen- und Sachschäden verantwortlich und haftbar - und zwar mit Ihrem gesamten Vermögen und Einkommen!

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist eine notwendige Absicherung gegen Haftpflichtansprüche. Sparen Sie hier nicht am falschen Platz! Wir informieren Sie gerne über die notwendige Versicherungssumme, mögliche Deckungseinschlüsse und günstigste Prämie.

August 2018 - Türe versperren - Urteil OGH

Eine ins Schloss gezogene Türe ist nicht versperrt!

Wenn Sie Ihre Haus- oder Wohnungstüre nur zuziehen, aber nicht versperren, riskieren Sie im Fall eines Einbruchs Ihren Versicherungsschutz. Das bestätigt ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH).

 

 

Ein Fall aus der Praxis: unbekannte  Täter sind über die Haustüre in ein Reihenhaus eingedrungen und haben reiche Beute gemacht. Rund 21.000 Euro sind die gestohlenen Gegenstände wert.

Der Hausbesitzer wendete sich an seine Haushaltsversicherung und meldete den Vorfall auch bei der Polizei. Bei den Erhebungen stellte sich heraus, dass die Haustüre nur zugezogen und nicht mit einem Schlüssel versperrt worden war. 

Die  Versicherungsgesellschaft lehne eine Schadenzahlung ab und verwies auf  die  Versicherungsbedingungen. In diesen ist klar festgelegt: „Wenn die Versicherungsräumlichkeiten  auch nur für kurze Zeit verlassen werden, sind sie zu versperren...“.

Der   Hausbesitzer beschritt den Weg durch die gerichtlichen Instanzen, hatte aber keinen Erfolg. Der Oberste Gerichtshof schloss sich der  Rechtsmeinung der Versicherungsgesellschaft an und bestätigte die Urteile des  Erst- und des Berufungsgerichtes. Der Begriff „versperren“ könne nur als aktive Handlung im Sinne des Umdrehens des Schlüssels im Schloss verstanden werden. Das Nichtversperren der Tür sei als grob fahrlässig einzustufen. Der Hausbesitzer blieb daher auf seinem Schaden sitzen.

 

Unser Sicherheitstipp: Eine Haus- oder Wohnungstüre zu versperren ist ein geringer Zeitaufwand und lohnt sich, denn es geht um den Schutz Ihres Eigentums in Ihren eigenen vier Wänden!

Juli 2018 - Pauschalreisen

Rechtzeitig zur Hauptreisezeit kommt eine interessante Verbesserung für Konsumenten: für Pauschalreisen gibt es jetzt mehr Schutz.

 

Mit 1. Juli 2018 tritt ein neues Pauschalreisegesetz in Kraft. Das Gesetz wird Reisende besser schützen, wenn bei einer Buchung etwas schief läuft oder der Reiseveranstalter oder das Reisebüro gar Pleite geht.

 

Das gilt ab jetzt auch für Angebote, die bisher nicht als Pauschalreiseangebot galten. Zum Beispiel sogenannte „Pakete“ von Hotels, die geführte Wanderungen, Wellnessbehandlungen etc. umfassen. Wenn die Kosten für solche dazu gebuchten „sonstigen touristischen Leistungen“ 25% oder mehr des Gesamtbuchungswertes übersteigen, wird der Hotelier zum Pauschalreiseanbieter. Das hat nennenswerte Konsequenzen: Hoteliers müssen ab 1. Juli zur Absicherung Ihrer Kunden für eine eigene Insolvenzabsicherung sorgen.

Ergänzende Buchungen, die vor Ort gemacht werden, zum Beispiel spontan während des Urlaubsaufenthaltes, sind von dieser Regelung NICHT betroffen. Auch umfasst das neue Pauschalreisegesetz nicht Reisebausteine, die Kunden zum Beispiel online bei verschiedenen Anbietern selbst individuell zusammenstellen.

 

Innerhalb der Europäischen Union gibt es keine Unterschiede. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen die neue Richtlinie umsetzen.

 

Als Kunde haben Sie durch das neue Gesetz ein verstärktes Recht auf die versprochene Leistung bzw. auf Entschädigung bis hin zum Rücktrittsrecht. Zögern Sie nicht, im Zuge  Ihrer Buchung nach allen relevanten Informationen zu fragen!

 

Allerdings gibt es derzeit kaum entsprechende Versicherungsprodukte. Die Wirtschaftskammer ist dabei, eine Rahmenvereinbarung für die Insolvenzabsicherung mit einem Versicherer auszuhandeln. Es bleibt also spannend!

 

Quelle: zum Teil Konsumentenschutz-Monatszeitung „Aktion“ Juli 2018

Unser Team wünscht Ihnen einen erholsamen, unbeschwerten Urlaub!

April 2018 - Kinderunfallversicherung

Unsere Kinder: Ihr Bewegungsdrang ist kaum zu bändigen.

Deshalb ist die Unfallversicherung für Kinder so wichtig!

Oft stockt uns der Atem, wenn wir Kindern beim Spielen zuschauen! In ihrem Drang nach Bewegung blenden sie alle Gefahren aus. Es zählt nur der Augenblick. Zum Glück scheint es tatsächlich Schutzengel zu geben! Trotzdem verletzten sich in Österreich  leider tausende Kinder und Jugendliche so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Ein genauer Blick auf die gesetzliche Sozialversicherung macht deutlich, dass eine ausreichend hohe private Unfallversicherung besonders auch für Kinder wichtig ist. Denn die gesetzliche deckt nur Unfälle in der Schule ab oder solche, die auf dem direkten Weg zur oder von der Schule passieren. Auch sind die Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung sehr eingeschränkt.

75 Prozent aller Unfälle mit Kinder und Jugendlichen passieren aber in der Freizeit! Das macht deutlich, wie wichtig eine private Absicherung ist!


Eine Kinderunfallversicherung ist dann optimal gestaltet, wenn sie folgende Deckungen beinhaltet:

  • Ausreichende Abdeckung von Heil- und Unfallkosten
  • Ausreichende Bergekosten nach Unfällen
  • Monatliche Invaliditätsrente oder zusätzliche Kapitalleistung zum Beispiel ab 50% bleibender Dauerinvalidität
  • Hohe Kapitalabfindung bei großer bleibender Dauerinvalidität

Oft beginnen Kinder nach Vertragsabschluss mit neuen Sportarten. Klären Sie deshalb ab, ob die neue Sportart mitversichert ist. Am besten schriftlich!

Lassen Sie sich nicht von Angeboten beeindrucken, welche sogenannte nicht existenzbedrohende Deckungen wie Knochenbruchpauschale oder Taggeldversicherung beinhalten, die Leistung für einen hohen Invaliditätsgrad aber gering angesetzt ist! Denn genau für die Absicherung einer solchen Katastrophe benötigen Sie eine ausreichende Versicherungsleistung!

Beurteilen Sie nicht nur die Prämie!

Der Wert eines Versicherungsvertrages zeigt sich im Schadenfall!

März 2018 - Die Lebensversicherung ist diskreter als ein Testament

Die Lebensversicherung hat eine wichtige Funktion als finanzielle Absicherung für Hinterbliebene oder als Vorsorge für einen guten Lebensstandard in den Pensionsjahren.

Sie bietet noch eine weitere, bemerkenswerte Möglichkeit die wenig bekannt ist: Mit der Lebensversicherung lässt sich angespartes Kapital sicher und diskret vererben.

Eine Lebensversicherungspolizze fällt nämlich NICHT in den Nachlass, wenn das Bezugsrecht für den Ablebensfall rechtzeitig und klar geregelt ist. Das bringt folgende Vorteile:

  • Der bzw. die Bezugsberechtigte hat rasch Zugriff auf die Versicherungssumme, ohne das Verlassenschaftsverfahren abwarten zu müssen. Dieses kann sich bei komplizierten Erbangelegenheiten bzw. Streitigkeiten unter den Erben über längere Zeit hinziehen.
  • das Bezugsrecht in der Lebensversicherungspolizze garantiert, dass Personen, die – aus welchen Gründen auch immer – im Testament nicht eingesetzt sind, diskret mit dem angesparten Kapital bedacht werden können. Das kann beispielsweise bei Patchworkfamilien oder bei anderen komplizierten Familienkonstellationen erwünscht sein.

Das Bezugsrecht im Lebensversicherungsvertrag entscheidet allein der Versicherungsnehmer. Die Vertragssumme kann auf mehrere Personen aufgeteilt werden. Eine Änderung des Bezugsrechtes ist auch nach Abschluss des Vertrages möglich, wenn es vertraglich nicht als „unwiderruflich“ festgelegt wurde.

März 2018 - Der Pflegeregress ist abgeschafft

Der Pflegeregress ist abgeschafft. Die private Pflegeversicherung bleibt trotzdem eine wichtige persönliche Vorsorge!

 

Wie geht es Ihnen, wenn Sie an Ihr Alter und an eine mögliche Pflegebedürftigkeit denken? Möchten Sie dann in einer staatlichen Einrichtung leben? Oder doch lieber so lange wie möglich in Ihrem eigenen Heim betreut und gepflegt werden?

Das Thema Pflege wird in der öffentlichen Diskussion sehr oft mit der Unterbringung von Pflegebedürftigen in stationären Heimen verbunden. Die Kosten für diese Betreuung sind hoch. Bisher war es so, dass der Staat auf das Privatvermögen (Ersparnisse, Immobilien etc.) der betroffenen Person oder deren Angehörige zugreifen konnte, wenn die eigene Pension und das Pflegegeld nicht ausreichten. Seit Anfang 2018 ist das nicht mehr so, der sogenannte Pflegeregress ist bundesweit abgeschafft.

Das ist eine gute Nachricht! Das Thema Pflege wird dennoch auch in den kommenden Jahren viele Fragen zur Finanzierbarkeit aufwerfen.

 

Was spricht für eine private Pflegevorsorge?

Laut einem aktuellen FORBA-Forschungsbericht werden DERZEIT NOCH mehr als 80% der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, von der Familie, von mobilen Diensten oder einer 24-Stunden-Betreuung. Vom Staat gibt es für Pflege und medizinische Maßnahmen Pflegegeld, dieses reicht aber kaum aus, um den tatsächlichen Aufwand abzudecken. Eine private Pflegeversicherung kann diese Differenz abfedern, sie garantiert eine lebenslange fixe Rente.

Auf die (kostengünstige, oft kostenlose!) Betreuung und Pflege durch Angehörige können wir uns künftig weniger verlassen. Die Familienstrukturen haben sich verändert, es gibt mehr „Einzelkinder“, die sich um ihre betagten Eltern kümmern müssen. Dieser Generation bleibt neben einem fordernden Berufsleben wenig Zeit für Alltagshilfe. Auch ist es abzusehen, dass die Kosten für mobile Hilfsdienste oder die 24-Stunden-Betreuung laufend steigen werden.

Wenn Sie sich für Ihr Alter ausreichende Pflege und Unabhängigkeit sichern möchten, ist die private Pflegeversicherung die richtige Vorsorge!

 

Wir beraten Sie gerne.

 

Quelle: zum Teil AssCompact Februar 2018

Februar 2018 - Ausgesperrt – ärgerlich und teuer

Sich aus der eigenen Wohnung aussperren, kann enorm kostspielig werden.

  

Wenn Sie in diese Notlage geraten und in Ihrem Mobiltelefon nach „Schlüsseldienst“ suchen, kann es sein, dass Sie an eine 0800-er Nummer geraten. Konsumentenberater warnen, dass sich solche Schlüssel- beziehungsweise Aufsperrdienste immer wieder als Unternehmen mit deutscher Privatadresse entpuppen. Sie bieten ihre Leistungen meist zu völlig überhöhten Preisen an.

  

Was können Sie tun?

  • Hinterlegen Sie wenn möglich einen Ersatzschlüssel bei Nachbarn oder Freunden, denen Sie vertrauen.
  • Notieren Sie sich die Nummer eines verlässlichen Schlüsseldienstes in Ihrer Nähe (am Mobiltelefon oder evtl. am Schwarzen Brett im Stiegenhaus).
  • Rufen Sie keine „gegoogelten“ Schlüsseldienste an, wenn diese keine vollständige Firmenadresse angeben oder kein Impressum auf der Homepage angegeben ist.
  • Fragen Sie gleich am Telefon nach der Firmenanschrift (und vergleichen Sie diese mit der Homepage) und nach den zu erwartenden Kosten und nach der Fahrtpauschale.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit nicht allein. Bitten Sie Nachbarn oder Bekannte, bei der Türöffnung dabei zu sein.
  • Lassen Sie sich alle Arbeitsschritte vorher genau erklären, um allfällige Kosten abwägen zu können.
  • Zahlen Sie nur für nachvollziehbare Leistungen und bestehen Sie auf die Ausstellung einer korrekten Quittung. Verlangen Sie einen Erlagschein, wenn Ihnen die Kosten überhöht erscheinen. Gehen Sie nie auf den Vorschlag des Monteurs ein, Sie zum Bankomaten zu begleiten!
  • Wenn Sie sich bedrängt oder gar bedroht fühlen, rufen Sie die Polizei!

 

Dasselbe gilt auch leider auch für Installationsdienste. Wasserrohrbruch – geraten Sie nicht in sofort in Panik und überlegen Sie in Ruhe, welche seriöse, regionale Firma Sie anrufen und beauftragen!

November 2017 - Einbruchsgefahr

Wir machen an dieser Stelle fast jeden Jahr darauf aufmerksam: die dunkle Jahreszeit ist die „Hochzeit“ für Wohnungseinbrecher!

  

Bei einer Pressekonferenz am 23.11.2017 stellten der Versicherungsverband (VVO), das Bundeskriminalamt (BK) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) die aktuelle Einbruchsstatistik vor.

  

Die Zahlen sagen, dass in Österreich die Wohnungseinbrüche, speziell die Dämmerungseinbrüche zwar leicht zurückgegangen sind, die EinbruchsVERSUCHE sind jedoch deutlich gestiegen. Dies wird auf mehr Bewusstsein für die Gefahr und die Wirkung präventiver Maßnahmen zurückgeführt.

  

Dennoch wird es Einbrechern nach wie vor zu leicht gemacht!

  

Das KFV hat erstmals eine „Täterstudie“ erstellt. Einbrecher wurden gefragt nach welchen Kriterien sie ihre Tatorte auswählen, welche Tageszeiten „am günstigsten“ sind, was ihnen ihr „Geschäft“ erleichtert und was sie am ehesten von ihrem Vorhaben abbringen kann.

  

Das Ergebnis schaut so aus:

  

  • Bevorzugte Tatorte sind Häuser am Siedlungsrand, Häuser mit wenig Nachbarschaft, Wohnungen im Erdgeschoß, unbewohnt wirkende Häuser und eine gute Straßenanbindung für den Fluchtweg.
  • Die meisten Einbrecher sind vormittags unterwegs wenn die meisten Bewohner nicht zu Hause sind.
  • Unverständlich, aber immer noch häufig anzutreffen sind unverschlossene Türen und gekippte Fenster. Werkzeug, Leiter, Gartenmöbel im Hof oder Garten können zur Einstiegshilfe werden.
  • Abgehalten werden die Kriminellen am ehesten durch erkennbare Sicherungsvorrichtungen (Sicherheitstüren, Fenster mit Spezialverriegelung), Bewegungsmelder und Alarmanlagen (Attrappen werden leicht erkannt!).

Konkrete Eigeninitiative und Veränderungen der Gewohnheiten sind nach wie vor die wirkungsvollsten Maßnahmen zur Sicherung Ihres Eigentums! Dazu empfehlen wir auch die Checkliste, die das KFV dazu erstellt hat: www.bewusst-sicher-zuhause.at/checkliste-einbruch/.

 

November 2017 - Erstmals gibt es die digitale Autobahnvignette

Alternativ zur Klebevignette gibt es für 2018 erstmals eine digitale Autobahnvignette für PKW und Motorrad. Voraussetzung für den Kauf ist natürlich Zugang zum Internet und eine Mail-Adresse. Genau wie bei der Klebevignette sind Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten erhältlich. Auch der Preis hat sich nicht geändert (z.B. PKW/€ 87,30/Jahr). Es gibt eine wesentliche Verbesserung: Die digitale Vignette gilt nicht für das Fahrzeug, sondern für das Kennzeichen. Bei Wechselkennzeichen kann damit gespart werden, denn eine einzige digitale Vignette gilt für ein bis drei Fahrzeuge.

Der digitale Vignettenkauf ist im Webshop auf www.asfinag.at ab Ende der zweiten Novemberwoche möglich. ACHTUNG! Aufgrund des 14-Tage-Rücktrittsrechts bei Online-Kauf zu Hause und des Drei-Tage-Postweges ist die digitale Vignette allerdings erst am 18. Tag nach dem Kauf gültig. Wenn Sie also die neue Vignette ab 1. Dezember verwenden möchten, ist das späteste Datum für den Kauf der 13. November. Soll Ihre Vignette ab 1. Februar 2018 gelten (dann verliert die Vignette 2017 ihre Gültigkeit), müssen Sie sie spätestens am 14. Jänner 2018 kaufen.

Erst ab voraussichtlich Mitte 2018 wird die digitale Vignette wie bisher z.B. beim ÖAMTC oder anderen Vertriebsstellen erhältlich sein.

(Quelle: „AutoTouring November 2017)

Oktober 2017 - Versicherungsberatung

Eine Frage an junge Erwachsene: Wie gut kennen Sie sich beim Thema Versicherung aus?

Gerade bei jungen Menschen gibt es häufig erhebliche Wissenslücken beim Thema Versicherung. Sie nutzen Online-Vergleichsportale und entscheiden sich dann meist aus finanziellen Gründen für die günstigste Prämie.

Online-Portale können keine professionelle persönliche Beratung ersetzen!Da kann die eine oder andere Tücke lauern. Wir zeigen Ihnen dies am Beispiel von zwei der wichtigsten Basisabsicherungen.

  • Haushaltsversicherung
    Grundsätzlich ist der gesamte Hausrat versichert (d.h. der bewegliche Wohnungsinhalt). Doch Achtung – laut Versicherungsbedingungen zählt nur der Wohnungsinhalt im Eigentum des Versicherungsnehmers und seiner nächsten Angehörigen (Ehegatten, Lebensgefährten und mitversicherte Kinder je nach Vertrag nur bis zu einem gewissen Alter) im gemeinsamen Haushalt.
  • Sonderfall Wohngemeinschaft:
    Schließt nur der Hauptmieter einer WG eine Haushaltsversicherung ab, sind seine Mitbewohner nicht automatisch mitversichert. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten, das Hab und Gut aller Mitbewohner zu versichern.
  • Privathaftpflichtversicherung
    In Österreich enthält eine Haushaltsversicherung üblicherweise auch eine Privathaftpflichtversicherung. Sie bietet finanziellen Schutz bei Personen- und Sachschäden und eventuell daraus resultierenden Vermögensschäden. Sie übernimmt im Rahmen der vereinbarten Deckungen sämtliche gerechtfertigten Ansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
  • Personenschäden
    sind alle Schäden, bei denen durch Ihr Verschulden Personen verletzt werden, z.B. beim Sport. Wenn Sachen durch Ihr Verschulden beschädigt oder zerstört werden, spricht man von einem Sachschaden. Ein Beispiel: Sie besuchen Freunde und verbrennen mit Ihrer Zigarette Sofa oder Teppich.

Ansprüche von Verwandten: Grundsätzlich sind Schäden, welche einem nahen Angehörigen zugefügt werden, von einer Leistung aus der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Dies gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben bzw. die im selben Vertrag versichert sind.

Es gibt zahlreiche Deckungserweiterungen aber auch Deckungsausschlüsse!

Einen Versicherungsvertrag im Internet abzuschließen ist zwar relativ einfach, komplex kann es aber im Schadenfall werden. Dann stellt sich nämlich die Frage, wer Ihr kompetenter Ansprechpartner ist und wie zügig und kundenorientiert ein Schaden abgewickelt wird.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, gerade junge Erwachsene auf diese eventuellen Schwierigkeiten aufmerksam zu machen und für die richtige und ausreichende Absicherung zu sensibilisieren.

Rufen Sie uns an! Wir sind gerne für Sie da.

September 2017 - Handybetrug

Eine unbekannte Nummer zurückzurufen kann teuer werden

Mobilfunkbetreiber, Polizei und die Wirtschaftskammer  warnen derzeit vor sogenannten Ping Call Anrufen. Es handelt sich um eine neue Masche der Handybetrüger, die arglosen Bürgern ans Geld wollen.

Dabei klingelt das Telefon nur einmal und schon ist die Verbindung wieder beendet. Auf Ihrem Display erscheint eine unbekannte Nummer als „Anruf in Abwesenheit“.

Wenn Sie eine dieser unbekannten Nummern zurückrufen, landen Sie entweder in einer Warteschleife oder es ertönen Hintergrundgeräusche. Manchmal hören Sie auch gar nichts. Dabei könnte es sich um einen Ping Call handeln. Die Betrüger haben eine solche Nummer gemietet und verdienen an den Kosten die dem Anrufer entstehen und das nicht zu knapp. Bis zu drei Euro pro Minute werden fällig. Die Gauner sind schwer zu schnappen, denn sie sitzen in Oststaaten oder Übersee und wechseln ihre Nummern mehrmals täglich.

Die Empfehlung ist, unbekannte Nummern am besten zu ignorieren. Im Zweifelsfall kann die Nummer in eine Suchmaschine eingegeben werden. Oft wurde so eine Nummer bereits in einem Forum oder auf einschlägigen Seiten gepostet und ist damit schnell als "Ping Call-Rufnummer" enttarnt.

August 2017 Wer den Schaden hat…

Wer den Schaden hat…

 

Wenn sich die Gerichte mit Zank und Unfrieden beschäftigen müssen, wird es meistens teuer.

 

Nicht jeder Streit lässt sich mit Toleranz und gutem Willen aus der Welt schaffen. Oft ist eine gerichtliche Entscheidung die letzte Möglichkeit sein Recht durchzusetzen. Für die Beteiligten ist dies nicht ohne finanzielles Risiko. Gerichtskosten und Honorare für Anwälte und Sachverständige können ins Geld gehen.

 

Eine umfassende Rechtsschutzversicherung gibt Ihnen Schutz vor unkalkulierbaren finanziellen Folgen eines Gerichtsverfahrens. Sie stellt Ihnen ausreichend Kapital zur Verfügung und unterstützt Sie professionell bei der Auswahl eines qualifizierten Strafverteidigers und Sachverständigen. Sie übernimmt auch dann die anfallenden Kosten, wenn Sie schuldig gesprochen werden.

 

Die Rechtsschutzversicherung ist ein Paket mit wichtigen Bausteinen:

 

  • Der Straf-Rechtsschutz

Der Straf-Rechtsschutz deckt viele Ansprüche ab, wenn Sie aufgrund eines tatsächlichen oder nur behaupteten Fehlverhaltens strafrechtliche Konsequenzen befürchten müssen. Typische Beispiele dafür sind Kfz- oder Sportunfälle mit Personenschaden.

 

  • Der Arbeitsgerichts-Rechtsschutz

Dieser deckt Streitigkeiten aus Ihrem Arbeitsverhältnis ab. Häufige Streitpunkte sind ungerechtfertigte Entlassungen, Unklarheiten bei Urlaubsanspruch, Differenzen bei der Überstundenabgeltung etc.

 

  • Der Sozialversicherungs-Rechtsschutz

Er unterstützt Sie in der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Ansprüche in gerichtlichen Verfahren mit Sozialversicherungsträgern. Es kann um eine abgelehnte Kur gehen oder um die Anerkennung/Höhe einer Berufsunfähigkeits- oder Invaliditätspension.

 

  • Der Schadenersatz-Rechtsschutz

Beispiel: Wenn Sie als Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt werden, unterstützt Sie der Schadenersatz-Rechtsschutz bei der Durchsetzung Ihrer gesetzlichen Ansprüche. Dies kann die Wiedergutmachung eines Sachschadens sein, eine Schmerzensgeldzahlung oder die Entschädigung eines Verdienstausfalls.

 

  • Der Versicherungsvertrags-Rechtsschutz

Nicht immer ist die Abwicklung eines Schadenfalles eindeutig und klar.

 

Unser Team berät Sie jederzeit gerne persönlich!

Juni 2017 - Ab 15. Juni fallen die Roaming-Gebühren weg.

Ab 15. Juni fallen die Roaming-Gebühren weg.

Trotz neuer EU-Verordnung wird keineswegs alles kostenlos!

 

Die Konsumentenschützer haben eine neue EU-Roaming-Verordnung hart erkämpft. Trotzdem sollten Sie aufpassen! Es ist nicht so, dass ab diesem Zeitpunkt innerhalb der EU grenzenlos telefoniert, gesurft und gesimst werden kann.

Für den Kunden ist alles nicht sehr transparent! Wir haben daher einige der Stolperfallen bzw. offenen Fragen für Sie zusammengestellt:          

Urlaub im EU-Ausland. Als „durchschnittlicher“ Roaming-Konsument können Sie ab 15. Juni im EU-Ausland, in Island, Liechtenstein und Norwegen telefonieren, SMS versenden und surfen wie zu Hause. Anders ist es bei Viel-Nutzern wie Pendlern oder Geschäftsleuten, die viel unterwegs sind. Hier ist noch Vorsicht geboten, auch bei intensiver Nutzung von Streaming (Musik, Videos), denn Tarif ist nicht gleich Tarif.

Telefonate von Österreich ins EU-Ausland. Auslandsgespräche haben mit Roaming nichts zu tun und sind von der neuen Verordnung nicht betroffen. Von Österreich (mit einer österreichischen SIM-Karte) ins Ausland zu telefonieren bleibt teuer. Das gilt auch „übers Eck“: Wenn Sie in Deutschland sind und nach London telefonieren, ist das zwar Roaming, aber Sie zahlen dieselben Gebühren, wie wenn Sie in Österreich wären.

Werden Tarife mit inkludiertem Roaming ab 15. Juni billiger? Diese Tarife müssen umgestellt und der Netzbetreiber muss Sie darüber informieren. Wenn Sie in Ihrem alten Vertrag bleiben möchten, müssen Sie aufgeklärt werden, welche Vorteile Ihnen dadurch eventuell entgehen. Wenn eine Tarifänderung für Sie nicht begünstigend ist, steht Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.

Tarif ohne Roaming. Ihr Handy bleibt in diesem Fall im Ausland gesperrt, außer Sie kaufen ein (teures) Roaming-Paket dazu. Die „Warngrenze“ bleibt wie bisher, d.h. Sie werden rechtzeitig informiert und müssen aktiv bestätigen, wenn Sie mehr Volumen kostenpflichtig nutzen möchten.

Gibt es bereits Tarife, die ab dem 15. Juni „fit“ sind? Die meisten Netzbetreiber beteuern das. Eine Überprüfung bzw. Rückfrage empfiehlt sich jedenfalls. Ob Sie „in alle“ oder „in alle EU-Länder“ telefonieren können, ist finanziell ein gewaltiger Unterschied.

Das Schweizer Netz bleibt ein Problem. Auch nach dem 15. Juni kann es sehr teuer werden, wenn Sie in einem Schweizer Netz landen. Besonders beim Surfen. Eine Änderung ist momentan nicht absehbar. Gerade in grenznahen Gebieten kann es leicht passieren, dass Sie sich unfreiwillig in ein Schweizer Netz einloggen.

Mai 2017 - Sitzt! Passt! Und hat Luft?

Sitzt! Passt! Und hat Luft?      

NEIN, Luft sollte Ihr Fahrradhelm keine haben. Er muss genau passen!

 

Auch wenn Sie einen vorausschauenden, eher defensiven Fahrstil auf Ihrem Drahtesel pflegen – Radfahren ist nicht ganz ungefährlich. Ein Sturz kann leider passieren und selbst mit geringer Fahrgeschwindigkeit kann er so unglücklich verlaufen, dass Sie sich schwer verletzen.

Schützen Sie vor allem Ihren Kopf bestmöglich mit einem guten Helm!

Autofahrerclubs testen und empfehlen regelmäßig Fahrradhelme in Bezug auf Gewicht, Handhabung, Komfort, Hitzebeständigkeit, verwendete Schadstoffe, Preis und Unfallschutz. Das Helm-Tragen soll populärer und selbstverständlicher gemacht werden, denn in Österreich ist die Entscheidung für das Tragen eines Helms jugendlichen und erwachsenen Radfahrern selbst überlassen, nur für Kinder bis 12 ist der Helm Pflicht.

Stürze sind meist komplex in der Bewegungsabfolge und Aufprallsituation. Das sogenannte MIPS-System (Multi Directional Impact Protection System) ist ein integriertes System, welches Kräfte beim Aufprall auf den Boden oder anderen Hindernissen besser absorbiert und Ihren Kopf dadurch besser schützt. Die Technologie ist bereits für fast alle Fahrradhelm-Marken erhältlich. Informieren Sie sich bei Ihrem Händler oder im Internet.

Gute Qualität muss nicht immer teuer sein. Unter den bestbewerteten Helmen sind auch Modelle, die weniger als 100 Euro kosten.

April 2017 - Betrug im Netz

Kriminelle lassen sich immer neue Maschen einfallen

Manfred ist entsetzt. Dass gerade ihm so etwas passiert… In der Hektik hat er ein vermeintliches Mail seines Kreditinstitutes beantwortet und ist damit jetzt um einige Hundert Euro leichter. Er fiel auf ein sogenanntes Phishing-Mail herein. Das ist ein besonders fieser Trick von Internetbetrügern. Diese Kriminellen bauen in unglaublich guter Qualität Homepages von Banken nach. Einmal nicht aufgepasst, ein Klick zu viel und schon ist es passiert.

Im Privatbereich dient die alltägliche Internetkriminalität hauptsächlich der Beschaffung von Daten und/oder zielt darauf ab, unvorsichtigen Usern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Gauner werden immer raffinierter.
Wir haben hier einige der häufigsten Betrugsfälle für Sie zusammengestellt:

 

Nachricht vom „Anwalt“

Vorsicht wenn Ihnen ein „Anwaltsbüro“ oder eine „Inkassofirma“ ein Mail schreibt und eine „noch nicht beglichene Rechnung“ anmahnt! Näheres steht angeblich im Dokument in einer angehängten ZIP-Datei.  Wenn Sie das ZIP-File öffnen ist es schon zu spät, denn es handelt sich nicht um ein Dokument, sondern um eine getarnte Programmdatei, die einen Virus ins System setzt. Öffnen Sie niemals den Anhang in einem Mail, wenn Sie den Absender nicht kennen und klicken Sie nicht auf unbekannte Links! Überweisen Sie auf keinen Fall das verlangte Geld. Am besten: Mail sofort löschen!

 

Webshops verlangen Vorkasse

und die bestellte Ware wird anschließend nicht geliefert. Das zieht natürlich Strafanzeigen nach sich, daher sind solche Seiten meist schnell wieder verschwunden und die Verantwortlichen nicht mehr auffindbar. Lassen Sie sich niemals darauf ein, Geld im Voraus zu überweisen! Am besten ist die Zahlung per Rechnung nach Erhalt der Ware, sicher ist auch die Zahlung per Kreditkarte oder über PayPal, da Sie im Streitfall Ihr Geld zurückfordern können.

 

Der Intelligenztest

Auch hier gibt es zwielichtige Angebote. Sie werden nach Beantwortung der Testfragen aufgefordert, Name und Adresse anzugeben und den elektronischen Testbogen mit dem Klick auf einen Button an den Betreiber der Website zu schicken, damit eine ausführliche Auswertung erstellt werden kann. Damit schnappt die Falle zu, denn mit dem Klick auf den Button stimmen Sie dem Bezug eines kostenpflichtigen Services oder Abos zu.

 

Gewinnspiele

Viele Gewinnspiele locken mit äußerst attraktiven Preisen: Autos, Reisen, Fernsehgeräte, Smartphones oder sogar hohe Geldbeträge sind zu gewinnen. Diese Spiele dienen nur einem Zweck: Adressen sammeln, die weiterverkauft werden. Teilweise werden die Teilnehmer anschließend mit Spam überschüttet, was sich nur schwer wieder abstellen lässt. Außerdem können Sie in eine Abofalle tappen: geben Sie keinesfalls Ihre Adresse an, wenn Sie anschließend nicht unfreiwillig ein kostenpflichtiges Abo am Hals haben möchten.

 

Gutgläubigkeit bei Aktivitäten im Internet ist nicht angebracht. Lassen Sie Vorsicht walten!

März 2017 - Fahrtüchtigkeit

Erkältet, fiebrig, Kopfweh - trotzdem hinters Steuer?

Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen!

Medikamente wirken auf das zentrale Nervensystem und sind in ihrer Wirkung mit Alkoholkonsum vergleichbar. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass 20 bis 30 Prozent aller in Österreich zugelassenen Medikamente – sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie – Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben. Geschätzte 25 Prozent aller Verkehrsunfälle sind direkt oder indirekt auf Medikamenteneinnahme zurückzuführen.

Nicht nur Antidepressiva oder Schmerzmittel, auch „harmlose“ Grippe- und Hustenmittel können im Straßenverkehr eine erheblich eingeschränkte Reaktionsfähigkeit mit sich bringen. Problematisch sind auch stimulierende Medikamente. Sie fördern Unachtsamkeit und verführen zu Leichtsinn.

Wie stark und wie lange ein Arzneimittel wirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und kann nie exakt eingeschätzt werden. Auch die Dosis oder die Kombination verschiedener Medikamente sind Faktoren, die sich auswirken. Ältere Menschen müssen grundsätzlich vorsichtiger sein, da ihr Körper Medikamente oft wesentlich langsamer abbaut und deren Wirkung daher länger anhält.

Für Medikamente kann es keine „Promille-Regelung“ geben. Wenn Sie Medikamente einnehmen und sich nicht sicher sind, ob Sie Autofahren dürfen, lesen Sie die Beipackzettel sorgfältig oder erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker. Grundsätzlich sind Sie selbst dafür verantwortlich, andere Menschen im Straßenverkehr nicht zu gefährden. Und letztendlich geht es um Ihre eigene Sicherheit!

Februar 2017 - Sicherheitsabstand? Neue Regelung!

Abstandsübertretungen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen werden zehntausendfach beanstandet. Tendenz stark steigend.

Der Grund dafür könnte in der Änderung des geforderten Sicherheitsabstandes liegen.

Zu Beginn des Vorjahres wurden die unbedingt einzuhaltenden 0,5 Sekunden auf 0,8 Sekunden erhöht!

Diese Regelung wurde offensichtlich zu wenig deutlich kommuniziert. Wir möchten Sie daher auf diesem Wege nochmals darauf aufmerksam machen.

Die Autofahrerclubs empfehlen, selbst bei guten Wetter- und Sichtverhältnissen mindestens eine, besser zwei Sekunden Abstand, bei schlechten Verhältnissen und in Tunnels drei Sekunden. Denn die durchschnittliche Reaktionszeit des durchschnittlichen Autofahrers liegt – so die Clubs - zwischen 0,7 und 1,5 Sekunden.

Halten Sie einen ausreichend großen Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen! Drängen und nah auffahren sind ein gefährlicher Fahrstil, das Unfallrisiko ist groß. Werden Sie „geblitzt“ müssen Sie mit einer Verwaltungsstrafe rechnen oder gar mit einer Vormerkung oder Führerscheinentzug.

Jänner 2017 - Übermut tut selten gut – jugendliche Lenker

Junge Menschen können es kaum erwarten, endlich den Führerschein zu machen.

Endlich selbst Autofahren zu können bedeutet erwachsen sein! Ein tolles Gefühl!

 

Leider geht jugendlicher Elan oft schnell in Leichtsinn über. Risiken und Gefahren werden gerne ausgeblendet. Die eigene Fahrkunst wird überschätzt, es wird zu schnell gefahren, das Tabu „Alkohol am Steuer“ ist zu später Stunde oft vergessen. Daraus resultieren die meisten Unfälle in der Gruppe der Führerscheinneulinge und jungen Autofahrer.

 

Auch für den Kfz-Versicherungsschutz gelten Spielregeln, die jedem Autolenker klar sein müssen. Wir bringen sie hier in Erinnerung:

  • Der Kfz-Versicherungsvertrag darf keinesfalls als Freibrief für unüberlegtes Handeln verstanden werden.
  • Für jeden Autofahrer gilt die Pflicht (Obliegenheit), Schadenfälle zu vermeiden!

 

Generelle Obliegenheiten sind u.a.:

  • Der Lenker muss zum Lenken des Fahrzeuges kraftfahrrechtlich berechtigt sein.
  • Die Vereinbarungen über die Verwendung des Kfz müssen eingehalten werden.
  • Es dürfen im Fahrzeug nicht mehr Personen als zugelassen befördert werden.
  • Der Lenker darf sich nicht in einem durch Alkohol oder Suchtgift beeinträchtigten Zustand im Sinne der Straßenverkehrsordnung befinden.

 

Besonders im Falle eines Verkehrsunfalls ist richtiges Verhalten geboten, um keine Obliegenheit zu verletzen:

  • Die Beteiligten müssen nach Möglichkeit alles tun, um den Schaden gering zu halten (Schadenminderungspflicht).
  • Werden Personen verletzt, ist unverzüglich Erste Hilfe zu leisten oder Hilfe zu holen (Hilfeleistungspflicht).
  • Wesentliche Umstände, wie Verletzungen, Bremsspuren, die Unfallposition der Fahrzeuge sowie Namen und Adressen von Zeuginnen/Zeugen sind festzuhalten.
  • Die Beteiligten dürfen die genaue Feststellung des Unfallhergangs nicht behindern. Beispiele dafür sind Falschaussagen, Verschleierung des Sachverhaltes oder der Begleitumstände, Fahrerflucht, Verweigerung des Alkotests oder der Blutabnahme zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades (Aufklärungspflicht).
  • Ist bei einem Verkehrsunfall nur Sachschaden entstanden, darf die Verständigung der Polizei unterbleiben, wenn die Unfallbeteiligten einander Name, Anschrift, Versicherungsdaten und evtl. Namen und Adressen von Zeugen nennen. Ratsam ist, an Ort und Stelle den Europäischen Unfallbericht auszufüllen und von den Beteiligten unterschreiben zu lassen.
  • Spätestens innerhalb einer Woche muss der Unfall unter möglichst genauer Angabe des Sachverhaltes der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden.
  • Sollte ein verwaltungsbehördliches oder gerichtliches Verfahren eingeleitet werden, so ist dies ebenfalls der Versicherungsgesellschaft anzuzeigen (Anzeigepflicht).
  • In der unmittelbaren Unfallsituation dürfen keinesfalls irgendwelche Eingeständnisse bzw. Zusagen gemacht werden. Ob und in welcher Höhe eine Schadenzahlung erfolgen wird, ist ausschließlich Sache der jeweiligen  Versicherungsgesellschaft.

 

Die Folgen einer typischen Jugendsünde können schwerwiegend sein.

Wenn eine Obliegenheitsverletzung nachgewiesen wird, kann eine Leistungsfreiheit der Versicherungsgesellschaft die Folge sein. Diese ist zwar mit 11.000 Euro begrenzt  (bei zwei oder mehreren Obliegenheitsverletzungen mit 22.000 Euro), für einen jungen Menschen kann diese Summe allerdings eine harte Strafe sein!

 

Daher unser Appell an Eltern und erfahrene Autolenker: Reden Sie mit jungen Autolenkern über die möglichen Folgen einer Obliegenheitsverletzung!

Dezember 2016 - Sicherheitstipps für Advent und Weihnachten

Die Wochen rund um das Weihnachtsfest sind „brandgefährlich“. Adventkränze, Gestecke oder Christbäume können bei Unvorsichtigkeit binnen Sekunden in Vollbrand stehen und großen Schaden anrichten.
  

Wir haben wichtige Sicherheitstipps der Feuerwehr für Sie zusammengestellt:
  

  • Bewahren Sie den Christbaum bis zum Fest möglichst im Freien (Garten oder Balkon) auf, am besten mit dem Schnittende in Wasser oder Schnee.
  • Kinder mögen die Kerzen am Adventkranz oder Christbaum gerne selbst anzünden. Bitte beaufsichtigen Sie das immer und behalten Sie die brennenden Kerzen im Auge.
  • Stellen Sie Adventkranz und Gestecke nie auf leicht brennbare Unterlagen. Unterlagen aus Glas oder Metall sind am sichersten.
  • Spritzkerzen müssen unbedingt frei hängen, ohne Berührung an Ästen und Christbaumschmuck.
  • Benützen Sie keinen Christbaumschnee aus Spraydosen, wenn die Kerzen bereits brennen. Brennbare Treibmittel können zu „Flammenwerfern“ werden.
  • Besondere Vorsicht ist bei trockenem Reisig, also beim Adventkranz in den letzten Tagen vor dem Fest und beim Christbaum nach Dreikönig geboten.

 

Unser Team wünscht Ihnen und Ihren Familien eine gemütliche, entspannte Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest!

Dezember 2016 - Cybermobbing unter Jugendlichen - mehr als nur ein „dummer Streich“!

Zwei aktuelle Fälle aus Vorarlberg und Wien sorgen derzeit österreichweit für Empörung und beschäftigen die Gerichte.

 

Das Internet  ist Teil der jugendlichen Lebenswelt geworden. Neben der Fülle an Möglichkeiten, die das Internet für Freizeit, Schule oder Beruf bietet, geschehen im Netz leider auch verbale Gewalt und Gemeinheiten.
   

Mobbing ist zwar kein neues Phänomen, im „virtuellen Raum“ erreicht das Beleidigen, Bloßstellen, Beschimpfen, Fertigmachen oder absichtliches Ausgrenzen allerdings eine neue Dimension. Besonders unter Jugendlichen wird Cybermobbing ein immer größeres Problem. Nicht nur Gewalt-Videos, auch ungefragt gepostete „Blödelfotos“ können schwerwiegende Konsequenzen zur Folge haben. Auf Facebook oder WhatsApp geteilt, sind sie in kürzester Zeit tausendfach angeklickt und nur schwer bis kaum wieder zu löschen.
  

Cybermobbing ist seit 1.1.2016 als eigener Straftatbestand im Strafgesetzbuch verankert!  
    

Die Täter/innen verstecken sich oft hinter einer erfunden Identität und glauben anonym zu sein. Das führt dazu, dass die Hemmschwelle für Untergriffe sinkt. Täter und Opfer sind in ihrer Rolle nicht immer eindeutig zu trennen. Beleidigungen führen zu Gegenbeleidigungen und machen Täter zum Opfer und umgekehrt.
  

Für Betroffene kann Cybermobbing  zum Alptraum werden. Besonders dann wenn Gemobbte sich nicht trauen, mit anderen über die Kränkungen zu reden und stumm leiden. Die Folgen können schwere gesundheitliche und psychische Belastungen bis zu Depressionen und Suizidgedanken sein.
  

Cybermobbing ist inzwischen zum Glück aus der Scham-Ecke heraus. In Familien und Schulen und unter Jugendlichen selbst wird dieses brisante Thema beim Namen genannt.
  

Niemand möchte beleidigt und gedemütigt werden, weder im Netz noch im realen täglichen Leben! Jeder Internet-User ist aufgefordert, im Umgang mit sozialen Medien verantwortungsvoll und gesetzeskonform zu handeln!
  

P.S.: Die Website www.saferinternet.at  erklärt ausführlich den neuen Straftatbestand und stellt Lehrern, Eltern und Jugendlichen eine Reihe an Materialien für Aufklärung und präventive Maßnahmen zur Verfügung.  Alle Broschüren, Unterrichtsmaterialien, Infoblätter etc. stehen zum kostenlosen Download bereit.

 

November 2016

„Das neue Testament“ – ab 2017 ändert sich einiges

Für alle Sterbefälle nach dem 31. Dezember 2016 gilt ein neues Regelwerk für Hinterbliebene. Die bisherigen Bestimmungen sind teilweise mehr als 200 Jahre alt. Mit der überfälligen Reform hat der Gesetzgeber das Erbrecht nun zum Teil gravierend geändert und erstmals moderne Lebensformen berücksichtigt.

Die wesentlichen Änderungen sind (Quelle: „Aktion“ – Monatszeitung für Arbeit und Konsumentenschutz, Ausgabe Nov. 2016):

  • Ehepartner werden gegenüber den Seitenverwandten bessergestellt
  • Eingetragene gleichgeschlechtliche Partner werden Ehegatten gleichgestellt
  • Lebensgefährten stehen mehr Rechte zu
  • Für erbrachte Pflegeleistung kann eine Abgeltung beansprucht werden
  • Das Pflichtteilsrecht ist neu geregelt
  • Schenkungen zu Lebzeiten werden berücksichtigt
  • Bei Scheidung/Auflösung einer Partnerschaft kommt es zu einem Verlust von Ansprüchen
  • Für die Verfassung eines Testamentes gibt es neue Formvorschriften

 

In Österreich verfasst nur etwa ein Drittel der Bevölkerung ein Testament, was bedeutet, dass es die anderen zwei Drittel dem Gesetz überlassen, was nach ihrem Tod mit ihrem Hab und Gut geschieht.

Auch das neue Erbrecht wird nicht verhindern können, dass im Einzelfall Hinterbliebene in Streit geraten. Die Beratung eines Notars kann dem am besten vorbeugen. Die Kosten für die Verfassung eines Testaments liegen bei ca. 250 Euro, für die Hinterlegung im zentralen Testamentsregister fallen keine Gebühren an.

Oktober 2016

Der Autoschlüssel ist weg

 

Hektisches Suchen in allen Hosentaschen. Wo ist der Autoschlüssel? Irgendwo abgelegt und vergessen oder womöglich gestohlen?
  

Sie trösten sich: „Er wird schon wieder auftauchen!“ und greifen nach dem Ersatzschlüssel.

 

Allerdings ist die Sache nicht ganz so einfach!

 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass der Schlüssel gestohlen wurde, ist eine Anzeige bei der Polizei unvermeidbar. Denn für Diebe ist es ein Leichtes, zum Beispiel auf einem Parkplatz den passenden Wagen zum Schlüssel zu finden.

 

Was aber auf jeden Fall zu tun ist: wenn der Schlüssel unauffindbar bleibt, müssen die Autoschlösser schnellstmöglich gewechselt werden. Der entsprechende Ansprechpartner dafür ist Ihr Vertragshändler. Und Sie müssen Ihre Kaskoversicherung informieren! Unbedingt schriftlich! Wenn Sie Ihrer Versicherung den Verlust des Autoschlüssels nicht melden bzw. die Autoschlösser nicht wechseln, ist der Schutz gegen Diebstahl im Rahmen Ihrer Kaskoversicherung nicht mehr gegeben. Ihre Versicherungsgesellschaft muss in diesem Fall für den Verlust Ihres Fahrzeugs NICHT aufkommen, auch wenn der Wagen erst Jahre später gestohlen wird. 

 

Unser Sicherheits-Tipp:

 

Verwahren Sie Ihren Autoschlüssel immer an einem sicheren Platz. Lassen Sie ihn nie – wenn auch nur für kurze Zeit - öffentlich liegen. Die Kaskoversicherung kann dies als grob fahrlässig bewerten, was zu einer Kürzung ihrer Leistungspflicht führen kann.
  

Ein sorgfältiger Umgang mit dem Autoschlüssel empfiehlt sich auf jeden Fall, mit oder ohne Kaskoversicherung. Moderne Autoschlüssel sind teure High-tech Geräte. Die Kosten sind entsprechend hoch.

 

September 2016

Die Kinder werden flügge…

 

Viele junge Menschen machen in diesen Wochen einen großen Schritt ins Erwachsenenleben. Eine Ausbildung oder der Einstieg ins Berufsleben beginnt.

Das Thema Versicherung ist jetzt wichtig, denn Ihr Kind soll auch künftig passend und ausreichend versichert sein!

Unfallversicherung

  • Eine Mitversicherung im Vertrag der Eltern ist ab diesem Zeitpunkt häufig nicht mehr gegeben.
  • Die Risikosituation des Jugendlichen kann sich durch den gewählten Lehrberuf (Handwerk/körperliche Tätigkeit) ändern.
  • Junge Menschen sind in ihrer Freizeit sportlich aktiv. Nicht jede Sportart ist automatisch Bestandteil einer Unfallversicherung.

 

Privat- und Sporthaftpflichtversicherung (sie ist Teil der Haushaltsversicherung)

  • Die Deckung ist für Kinder je nach Vertrag unterschiedlich zeitlich begrenzt.

 

Private Krankenversicherung

  • Besonders junge Menschen sehen in der Regel dem Thema Krankheit noch gelassen entgegen und verlassen sich überwiegend auf die staatliche Absicherung. Je früher eine private Krankenversicherung abgeschlossen wird, desto niedriger ist die Prämie.

Für die späteren Lebensjahre gibt es die Möglichkeit der Umstellung des Vertrages in einen höheren Tarif.

Die private Krankenversicherung bietet ein Leben lang Schutz, denn ein bestehender Vertrag kann seitens des Versicherungsunternehmens nicht gekündigt werden.

Nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch! Wir erstellen für Sie eine umfassende Bedarfsanalyse und eine übersichtliche Leistungsgegenüberstellung der verschiedenen Versicherungsgesellschaften.

Gemeinsam wählen wir die passende Versicherungslösung aus, die den bestmöglichen Schutz für Ihr Kind gewährleistet.

 

Juli 2016

Mit dem Auto in den Urlaub.

Ihr Fahrzeug ist durchgecheckt, die Koffer sind gepackt. Es kann losgehen!

 

Damit Sie sicher an Ihrem Urlaubsort an- und wieder gesund zurück nach Hause kommen, haben wir einige Sicherheitsempfehlungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit für Sie zusammengestellt:

  • Sie möchten „möglichst sofort“ losfahren? Nach arbeitsintensiven Monaten ist das verstehbar. Trotzdem: Fahren Sie nicht gleich nach Arbeitsschluss los, sondern lassen Sie sich wenn möglich bis zum nächsten Morgen Zeit. Wenn Sie sich fit und ausgeruht fühlen, kann bereits die Fahrt in den Urlaub erholsam sein.
  • Auch die Freitagnachmittage oder Samstagvormittage sind nicht die besten Termine für den Urlaubsstart mit dem Auto. In dieser Zeit gibt es erfahrungsgemäß das stärkste Verkehrsaufkommen.
  • Planen Sie die Fahrtzeit großzügig und rechnen Sie mögliche Staus mit ein.
  • Ausreichende Pausen während der Fahrt sind unerlässlich, besonders wenn Sie mit Kindern unterwegs sind.
  • Große Hitze kann zu einem Risikofaktor werden. Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit sinken. Ausreichendes Trinken ist daher von besonderer Wichtigkeit.
  • Multitasking ist beim Autofahren nicht gefragt. Mit dem Mobiltelefon hantieren, gar SMS schreiben oder lesen, nebenbei noch rauchen oder essen - Ablenkung gilt als eine der Hauptunfallursachen!
  • Mit Badeschlapfen oder Flip-Flops am Steuer? Bei sommerlichen Temperaturen ist das zwar bequem und nicht ausdrücklich verboten, aber für Ihre Sicherheit nicht empfehlenswert.
  • Beherzigen Sie diese Sicherheitsempfehlungen auch bei Ihrer Heimreise!

 

Wir wünschen Ihnen erholsame, interessante und glückliche Urlaubstage!

Sie haben es verdient!

Juni 2016

Betrug in sozialen Netzwerken – wie können Sie sich davor schützen?

 

In den sozialen Netzwerken sind vor allem jüngere User inzwischen fast täglich unterwegs. Allerdings: nirgendwo sonst findet Internet-Betrug so geballt statt wie bei Facebook, Twitter & Co. Betrüger und Datendiebe werden immer kreativer mit ihren Betrugspraktiken und nützen Neugier und Gutgläubigkeit schamlos aus.

 

Der Klick auf einen vielversprechenden Link oder Werbebanner ist schnell passiert. Die versprochenen Inhalte gibt es nicht, dafür massive Probleme: unwissentlich abgeschlossene Abos, die Weitergabe persönlicher Daten an Adresshändler, Computerviren, „Facebook-Würmer“, ein gehacktes Profil etc.

 

Ein besonders Risiko: „Freunde“ melden sich und bitten um eine Geldüberweisung, weil sie „gerade in einer Notsituation sind“. Hinter dieser „Bitte“ stehen Kriminelle!

 

Der beste Schutz ist Vorsicht:

  • Fallen Sie nicht auf vermeintliche Gratisangebote herein! Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken.
  • Wenn Sie etwas per Klick bestätigen sollen, lesen Sie genau durch, WAS Sie damit bestätigen. Das betrifft auch das Ausfüllen von Gewinnspielformularen.
  • Überprüfen Sie Ihre "Gefällt mir"-Seiten auf ungewöhnliche Einträge.
  • Schauen Sie genau, ob es sich um eine gefälschte Fan-Seite, gefälschte E-Mail oder unsichere App handeln könnte.
  • Ignorieren Sie alles, was mit Superlativen wie „Unglaublich", „Spektakulär" o.ä. angekündigt wird.
  • Redseligkeit im Netz ist nicht zu empfehlen. Seien Sie sparsam mit der Angabe persönlicher Daten wie Adresse, Handynummer, Geburtsdatum etc.!
  • Misten Sie die Liste der von Ihnen verwendeten Apps regelmäßig aus und beschränken Sie die Zugriffsrechte fürApps.
  • Verwenden Sie ein täglich aktualisiertes Anti-Viren-Programm.

 

Wenn Sie bereits in eine Internet-Betrugsfalle getappt sind, hilft Ihnen der Internet Ombudsmann kostenlos weiter. Aktuelle Warnungen finden Sie auch auf www.watchlist-internet.at.

 

Mai 2016

Die schönste Zeit des Jahres - der Urlaub - naht! 

Egal, ob Sie in Ihrem nächsten Urlaub mit Flugzeug, Schiff, Auto oder Motorrad, Bus oder Bahn unterwegs sein werden: um einen wirklich entspannten Urlaub genießen zu können, ist eine genaue und rechtzeitige Planung vorteilhaft.

Sicher ist sicher! Denken Sie bei Ihrer Planung an eine passende Reiseschutzversicherung!

Gerade bei Selbstfahrer-Reisen werden im Eifer der Vorbereitungen eventuelle Sicherheitsbedenken zur Seite geschoben. Ohne Versicherungsschutz zu reisen, kann aber schwerwiegende finanzielle Folgen haben, falls etwas passiert.

Die e-Card ist kein ausreichender Ersatz für eine Reiseversicherung

Die  e-Card wird nur in öffentlichen Krankenhäusern und von Ärzten mit Kassenvertrag in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union akzeptiert. Darüber hinaus gibt es mit der Schweiz, der Türkei, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien bilaterale Abkommen zur Krankenversicherung. In allen anderen Ländern leisten die heimischen Sozialversicherungen lediglich pauschalierte „Erstattungsbeträge“. Diese machen allerdings nur einen geringen Prozentsatz der tatsächlich anfallenden Kosten aus. Zudem entspricht die landestypische Behandlungsqualität nicht immer dem hohen medizinischen Standard in Österreich. Auch fehlende Kenntnisse der Landessprache können zum Problem werden.

Dies sind alle wichtigen Leistungen einer klassischen Reiseversicherung:

  • 24-Stunden-Notruf und Soforthilfe
  • Notfall-Organisation
  • Rück- oder Verlegungstransporte
  • Hilfe bei der Auswahl des bestmöglichen Krankenhauses
  • Übernahme von Such- und Bergungskosten
  • Stornoschutz – falls Sie Ihre Reise nicht antreten können
  • Ersatz der Kosten für nicht genützte Leistungen bei frühzeitiger Rückreise samt Rückreisekosten
  • Gepäckschutz – bei Diebstahl, Verlust oder Beschädigung des Gepäcks
  • Reise-Privathaftpflichtversicherung

Mit einer Reiseschutzversicherung sind Sie gegen alle unvorhersehbaren Risiken gut abgesichert. Im Falle des Falles ist Ihnen rasche und effiziente Hilfe garantiert.

Es gibt verschiedenste Tarife, auch Familientarife.

Wir wünschen Ihnen sorgenfreie, unbeschwerte Urlaubstage!

April 2016

Mit der Frühlingssonne kommt die Lust, sich aufs Fahrrad zu schwingen.

Radfahren macht nicht nur Spaß und gute Laune. Wenn wir auf dem Drahtesel unterwegs sind, tun wir auch etwas Wertvolles für unsere Gesundheit. Nicht zuletzt leisten wir damit einen Beitrag zur Umweltentlastung.

Leider sind auch Fahrraddiebstähle inzwischen an der Tagesordnung. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) berichtet jährlich über tausende gestohlene Fahrräder. Tendenz stark steigend! Die Chance, es wieder zurück zu bekommen oder den Dieb zu erwischen, ist äußerst gering: Die Aufklärungsquote liegt nur bei ca. 5%.

In den kommenden Sommermonaten wird es nach den Erfahrungen der letzten Jahre noch häufiger zu Diebstählen und mutwilligen Sachbeschädigungen kommen.

Sie können das Risiko reduzieren! Wir haben für Sie einige Empfehlungen zusammengestellt:

  • Fahrradschlösser sind das bewährte Hilfsmittel gegen einen Fahrraddiebstahl.

Benutzen Sie möglichst stabile Schlösser, am besten ein Bügelschloss aus Stahl oder ein Panzerkabelschloss. Einfache Zahlenschlösser stellen für Diebe kein allzu großes Hindernis dar. Wenn Sie mehr als ein Schloss verwenden, wird ein Diebstahl schwieriger, denn je länger es dauert, Ihr Fahrrad zu stehlen, desto unattraktiver ist es.

  • Verbinden Sie beim Abschließen immer den Fahrradrahmen mit einem festen Gegenstand. Hängen Sie auf keinen Fall nur das Vorderrad an, denn es kann einfach und schnell gelöst werden.
  • Am besten ist Ihr Fahrrad an einem belebten und gut beleuchteten Ort Die Auswahl des Abstellplatzes vermindert das Risiko eines Diebstahls oder einer Beschädigung erheblich.
  • Auch in den Fahrradräumen von Wohnhäusern ist es wichtig, das Fahrrad abzusperren.
  • Im Falle eines Diebstahls stellt sich häufig das Problem, dass das Fahrrad vom Besitzer nicht ausreichend genau beschrieben werden kann.

Notieren Sie sich daher die Rahmennummer und bewahren Sie die Rechnung gemeinsam mit einem Foto und einer Beschreibung Ihres Fahrrads auf. Im Falle eines Diebstahls haben Sie alles Wichtige gleich zur Hand!

Für ein wertvolles Rad sind diese Vorsichtsmaßnahmen allerdings nicht genug.
Sichern Sie es am besten mit einer passenden Fahrradversicherung zusätzlich ab. Wir beraten Sie gerne.

März 2016 - Steuerreform

Steuerreform – wie viel Geld mehr bekommen Sie auf Ihr Konto?

Dieses Plus könnten Sie gut in Ihre Altersvorsorge investieren!

Das Jahr 2016 bringt Österreichs Steuerzahlern eine spürbare Entlastung. Rund 70 Euro sollen Durchschnittsverdienern pro Monat mehr bleiben. 

Mit der Steuerreform sinkt der Eingangssteuersatz von 36,5 auf 25%, danach folgen drei weitere Steuerstufen (35, 42 und 48%). Der bisherige Steuersatz von 50% kommt künftig erst ab 90.000 Euro (bisher 60.000) zur Anwendung. Vor allem Familien werden durch die Steuerreform profitieren, da der Kinderfreibetrag von 220 Euro auf 440 Euro pro Kind verdoppelt wird. Eine durchschnittliche Familie wird um 1.630 Euro pro Jahr entlastet, während ein durchschnittlicher Haushalt ohne Kinder über ein Mehr von 1.125 Euro pro Jahr verfügen wird.

Wie jedes Jahr veröffentlichte die Generali Versicherung AG kürzlich die Ergebnisse ihrer „Geldstudie“, durchgeführt von der MAKAM Research GmbH. Im November 2015  wurden dafür 1.000 Personen ab 16 Jahre befragt.

Die Erhebung geht unter anderem der Frage nach, wofür die Österreicher 2016 mehr beziehungsweise weniger Geld ausgeben wollen.

Das Ergebnis sieht so aus: Die Bereiche, für welche die meisten Österreicher 2016 mehr Geld ausgeben wollen, sind Urlaub (18 Prozent), Wohnen (17 Prozent) und Wohlbefinden/Sport (17 Prozent). Dann folgen mit 14 Prozent Mehrausgaben fürs Sparen und für die Gesundheit.

Die Kategorie mit dem größten Zuwachs ist die Altersvorsorge. Sie konnte von einem Fünf-Prozent-Anteil 2015 auf sieben Prozent zulegen!

Wie viel möchten SIE 2016 in Ihre persönliche Altersvorsorge investieren?

Sprechen Sie mit uns! Wir beraten Sie gerne – seriös und selbstverständlich absolut diskret.

Februar 2016

Die private Krankenversicherung – teurer Spaß oder sinnvolle Investition?

Derzeit gibt es in Österreich im Krankheitsfall zum Glück NOCH ausreichende gesetzliche Sozialleistungen. Wir können auf eine sehr gute medizinische Grundversorgung vertrauen. Allerdings ist es in den vergangenen Jahren bereits zu massiven Einsparungen im Gesundheitsbereich gekommen.

Wenn sich dieser Trend fortsetzt und davon ist auszugehen, führt an der privaten Krankenversicherung künftig kein Weg vorbei!


Die private Krankenversicherung übernimmt für Sie Kosten bzw. Mehrkosten, die die staatliche Versicherung nicht leistet. Damit sichern Sie sich erstklassige medizinische Behandlung und Betreuung!

Die private Krankenversicherung hat wesentliche Vorteile.

Unter anderen: 

  • unkomplizierter, rascher Zugang zu einer notwendigen stationären Behandlung im Krankenhaus
  • kürzere Wartezeiten bei notwendigen Operationen
  • Privatarztbehandlungen
  • Bezug von Medikamenten ohne Zuzahlung
  • Kostenersatz für Heil- und Hilfsmittel
  • Kostenbeiträge für Brillen oder Kontaktlinsen
  • Taggeld- und Kurtagegeld
  • Kinderbegleitkostenersatz
  • Inanspruchnahme von alternativmedizinischen Behandlungsmethoden
  • und weitere Leistungen je nach gewähltem Tarif


Die Prämien für jüngere Menschen sind noch günstig

Wenn Ihr Arzt eine schwere Erkrankung diagnostiziert, ist es meistens zu spät für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung. Es macht daher Sinn, wenn Sie sich zu einem Zeitpunkt entscheiden, an dem die Prüfung der Gesundheitsfragen noch kein Hindernis für eine Vertragsannahme durch die Versicherungsgesellschaft ist.

Vorerkrankungen können zur Antragsablehnung, zu Leistungsausschlüssen oder zu höheren Prämien führen. Es ist dringend von einem Verschweigen von bestehenden Krankheiten bzw. Einschränkungen bei Antragstellung abzuraten. Im Krankheitsfall wäre dann die Versicherungsgesellschaft nämlich leistungsfrei, auch wenn Sie die Prämien bezahlt haben.

WICHTIG! 

  • Eine private Krankenversicherung bietet Ihnen Schutz ein Leben lang, denn ein bestehender Vertrag kann seitens des Versicherungsunternehmens nicht mehr gekündigt werden.
  • Die Beiträge für bestehende Verträge steigen nicht wenn Sie älter werden.
  • Je nach Tarif sind bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen Prämienrückerstattungen möglich.

Welche Krankenversicherung ist für Sie die richtige?

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten für Ihren individuellen Versicherungsschutz. Daher ist vor Vertragsabschluss eine kompetente fachliche Beratung unumgänglich. Ihr Geld soll in die richtige Vorsorge investiert sein!

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Jänner 2016

Sind Sie vollmotiviert ins neue Jahr gestartet? Mit vielen Vorsätzen?

 

Mehr für die eigene Gesundheit tun, weniger Stress, mehr Zeit für sich selbst – dies sind wohl die Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen.

 

Mit den Vorsätzen ist es so eine Sache. So ernsthaft sie gemacht sind, so schnell sind sie oft wieder vergessen oder aufgegeben. Und alles läuft weiter wie bisher.

 

Psychotherapeut Prim. Dr. Reinhard Haller gab dazu in „Bundesland heute“ am 1. Jänner Tipps, wie es gelingt, Vorsätze länger durchzuhalten. Er meinte unter anderem:

  • Der erste wichtige Vorsatz ist, Vorsätze länger als bis Dreikönig durchzuhalten.
  • Dafür ist es notwendig, dass Ziele nicht zu hoch gesteckt sind. „In diesem Jahr gesund, schön und reich werden“ wird sich eher nicht verwirklichen lassen.
  • Vorsätze können nur in vielen kleinen Schritten umgesetzt werden. Es sind ja auch die vielen kleinen Gewohnheiten, die in Summe ungesunde, oft krankmachende Situationen hervorbringen.
  • Daher sind es auch die kleinen Schritte, die uns auf einen guten Weg zurückbringen. Also etwas weniger rauchen, hin und wieder einen alkohol- oder fleischfreien Tag einlegen, die zwei Treppen hochsteigen, statt den Lift benützen. Das sind Dinge, die zwar als Vorsätze nicht spektakulär sind, aber in 365 Tagen eine enorme Wirkung entfalten können.
  • Wir sollten uns nicht das ZIEL vornehmen, sondern den WEG dorthin. Der Weg ist das Ziel.
  • Das Durchhalten fällt leichter, wenn wir unsere Vorsätze „öffentlich“ machen. Vor Freunden und Familie wollen wir schließlich nicht als „Weichei“ dastehen.
  • Wichtig: Auch für auch kleine Erfolge können wir uns belohnen. Das motiviert uns weiterzumachen!

 

Unser Team hat wie jedes Jahr auch für 2016 ein klares Ziel: Wir bleiben Ihr erfahrener, verlässlicher Partner in allen Versicherungs- und Vorsorgeangelegenheiten. Unsere Kunden stehen für uns im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.

 

Wir wünschen Ihnen ein glückliches, gesundes Neues Jahr!

Dezember 2015 - Der Winter ist da!

Frost, Sturm, Schneedruck und Dachlawinen können nicht nur beträchtliche Schäden an Gebäuden anrichten, sondern auch Menschen in Gefahr bringen.

Wir informieren Sie über Vorsorgemaßnahmen und Haftungsfragen:

Die Eigenheimversicherung deckt entsprechende Schäden am Grundstück und Eigenheim ab. Dieser Schutz setzt trotzdem eine Instandhaltungs- und Sorgfaltspflicht des Versicherungsnehmers voraus.

Ist zum Beispiel ein Gebäude während der Frostperiode durchgehend länger als 72 Stunden unbewohnt, sind ausreichende Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen.

Als Haus- und Grundstückseigentümer sind Sie verpflichtet, Gehwege entlang des Grundstücks von Verunreinigungen wie Laub zu säubern, um Fußgänger nicht zu gefährden.

Gleiches gilt bei Eis und Schnee: Grundstücksbesitzer und Hauswarte müssen zwischen 6 und 22 Uhr dafür sorgen, dass die Gehsteige frei von Schnee und Glatteis sind. Ist über Nacht Glatteis zu erwarten, muss vorbeugend gestreut werden.

Spätestens jetzt sollte Ihr Eigenheim winterfit gemacht werden!

Dies sind zwar keine lustigen Arbeiten, aber notwendig:

  • Wasseranschlüsse im Freien absperren und Wasserleitungen entleeren
  • Heizanlage bei Frostgefahr regelmäßig kontrollieren. Ist die Heizanlage außer Betrieb: Leitungen entleeren und Heizanlage mit Frostschutzmittel sichern oder ebenfalls entleeren
  • Dachrinnen und Abflussrohre von Laub und Schmutz befreien
  • Fassade auf mögliche Risse und feuchte Stellen kontrollieren
  • Dach auf Schäden untersuchen (lassen)
  • Bei Solaranlagen Frostschutz messen bzw. nachfüllen
  • Zustand der Bäume prüfen und kaputte Äste entfernen

Handeln Sie unverzüglich, wenn sich ein Schaden ereignet hat. Damit können Sie Folgeschäden vermeiden. Wir sind jederzeit für Sie da. Unser Anspruch ist eine professionelle und kundenorientierte Abwicklung jedes Schadenfalls.

Männer und das Thema Gesundheit

Das Vorsorgebewusstsein des „starken Geschlechts“ ist leider nicht stark ausgeprägt

 

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com online ReSEARCH GmbH (www.marketagent.com) in Kooperation mit der Movember-Stiftung (www.movember.com) präsentiert aktuell die bemerkenswerte Studie „Vorsorgemuffel Mann“. Mehr als 500 Männer zwischen 20 und 69 Jahren wurden im Oktober befragt.

 

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass jeder fünfte Mann noch nie bei einer Vorsorgeuntersuchung war. Grundsätzlich hat zwar die Mehrheit der Männer die Einsicht, dass es sinnvoll wäre, zumindest einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Die Praxis sieht allerdings anders aus.

 

Männern reden eher wenig über ihre gesundheitlichen Probleme. Prostata, Hodenkrebs, Depressionen etc. sind nach wie vor Tabuthemen im Freundeskreis und Stammtisch. Männer denken zwar viel über ihre Gesundheit nach, der Weg zum Arzt wird aber hinausgezögert, so lange es irgendwie geht.

 

Unter anderen führen Männer diese Gründe an, warum sie nicht (häufiger bzw. regelmäßig) zur Vorsorgeuntersuchung gehen:

  • Ich habe keine Zeit für solche Vorsorgeuntersuchungen.
  • Die Untersuchungen sind unangenehm.
  • Ich habe Angst vor der Diagnose.
  • Mir ist es peinlich, mich von einem Urologen untersuchen zu lassen.
  • Wenn ich daran denke, habe ich ein ungutes Gefühl.
  • Ich fühle mich noch zu jung, um so was in Anspruch zu nehmen.
  • Ich möchte kein Geld dafür ausgeben.

Männer gehen hauptsächlich erst dann zum Arzt, wenn sie schon Beschwerden haben!

 

Die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine frühzeitige Diagnose bringt höhere Heilungschancen. Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, dass Männer glücklicher, gesünder und länger leben!

 

Derzeit gibt es in Österreich durch die gesetzliche Krankenversicherung noch eine ausreichende Versorgung für alle Betroffenen. In Zukunft ist allerdings davon auszugehen, dass die Leistungen reduziert werden. Mit einer privaten Krankenversicherung sichern Sie sich langfristig eine erstklassige medizinische Versorgung. Am Markt gibt es eine Vielzahl von Produkten, die leistbar sind. Fragen Sie bei uns nach! Wir beraten Sie gerne!

November 2015 - Unterversicherung

Unterversicherung

 

Sind Sie sicher, dass die Versicherungssummen in Ihrem Sachversicherungsvertrag richtig festgelegt sind? Eine Fehleinschätzung kann im Schadenfall erhebliche finanzielle Nachteile für Sie haben!

 

Die Grundlage für die Festlegung der richtigen Versicherungssumme muss immer der Neuwert sein, da im Schadensfall das betroffene Objekt/die betroffenen Gegenstände auch wieder neu errichtet bzw. neu angeschafft werden müssen.

 

Was ist eine Unterversicherung?

Wenn die Versicherungssumme bei einer Sachversicherung (Gebäude und Inhalt) niedriger als der Versicherungswert ist, liegt eine Unterversicherung vor. Im Schadensfall wird die Versicherungsgesellschaft die Entschädigung entsprechend kürzen.

 

So wird gerechnet:

Der Neuwert eines Gebäudes beträgt                                              € 600.000,--

Die Versicherungssumme beträgt                                                    € 450.000,--

Somit besteht eine 25%ige Unterversicherung!

 

Ein Brand verursacht einen Schaden in Höhe von                         € 100.000,--

Die Versicherungsleistung beträgt daher nur 75%, das sind            €   75.000,--

 

 

Unterversicherungsverzicht

Die Versicherungsgesellschaft kann einen sogenannten „Unterversicherungsverzicht“ einräumen. Diese Vereinbarung besagt, dass die Gesellschaft im Schadenfall darauf verzichtet, eine mögliche Unterversicherung einzuwenden.

Dafür ist es erforderlich, dass bei der Ermittlung der Versicherungssummen die vorgegebene Berechnungsmethode (z.B. nach Wohnfläche oder bebauter Fläche etc.) angewendet und eine Indexklausel vereinbart wird. Dennoch ist die Entschädigung immer mit der Versicherungssumme begrenzt.

 

Die Ermittlung der richtigen Versicherungssumme ist von besonderer Wichtigkeit!

Wir prüfen Ihren Vertrag gerne unverbindlich. Rufen Sie uns an!

Oktober 2015 - Vorsicht mit Sperrmüll

Wenn Sie Ihren Sperrmüll an die Straße stellen und dabei ein geparktes Auto beschädigt wird, sind Sie zum Schadenersatz verpflichtet!

 

Frau Müller ist dabei den Haushalt ihrer Mutter aufzulösen.

 

Die zu entsorgenden Möbelstücke lässt sie als Sperrmüll abholen.

 

Das Entsorgungsunternehmen gibt einen Abholtermin bekannt und weist ausdrücklich darauf hin, dass der Sperrmüll erst am Morgen des genannten Abholtages an die Straße gestellt werden darf.

 

Frau Müller kümmert sich nicht um diese Anweisung, sondern stellt die Sachen schon am Nachmittag des Vortags auf den Gehsteig.

 

Das stellt sich als Fehler heraus! Ein unmittelbar neben dem Sperrmüll geparktes Auto wird zerkratzt.

 

Es kann nicht geklärt werden

  • wann das Fahrzeug dort geparkt wurde
  • ob es zu nah an dem Altmöbelhaufen stand
  • ob unbekannte Dritte für die Kratzer im Autolack verantwortlich sind.

 

Frau Müller weist jedenfalls alle Schuld von sich.

 

Es kommt zu einem Gerichtsverfahren.

 

Die Richter stellen fest, dass ausschließlich derjenige, der den Abtransport von Sperrmüll organisiert, im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht dafür verantwortlich ist, dass weder Personen noch Gegenstände durch den Sperrmüll geschädigt werden.

 

Der klagende Fahrzeughalter bekommt seine Schadenersatzansprüche zugesprochen.

September 2015 - Ein neues Schuljahr beginnt.

Nils und sein Freund Marc können ihren ersten Schultag kaum erwarten. Alles ist vorbereitet, eifrig haben sie ihre Schultaschen gepackt…

Für die beiden Erstklässler beginnt nun nicht nur das Schreiben- und Rechnenlernen. Auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist ein wichtiger Schritt zur Selbständigkeit und will gelernt sein.

 

Vielen Schülerinnen und Schülern macht es Spaß zu Fuß zur Schule zu gehen. Von den Eltern mit dem Auto „gebracht“ zu werden gilt nicht als cool. Am Schulweg kann gerannt, gespielt oder herumgetrödelt werden und immer gibt es viel „Wichtiges“ mit den Schulkameraden zu besprechen. Lassen Sie Ihr Kind diese Erfahrung machen!

Die Bewegung an der frischen Luft ist zudem gesund und jede eingesparte Autofahrt freut die Umwelt!

Schulanfänger sind allerdings oft auch Verkehrsanfänger! Gerade zu Schulbeginn sind daher besonders Autofahrer aufgefordert, auf Kinder am Schulweg Rücksicht zu nehmen. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder im Bereich der Straße sehen und fahren Sie bremsbereit!

Für Eltern: Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind!

Besprechen und vor allem ÜBEN Sie mit Ihrem Kind den Weg zur Schule. Nicht nur zu Schulbeginn, sondern immer wieder einmal. Versuchen Sie, mögliche Gefahrenstellen aus Sicht des Kindes wahrzunehmen. Kinder erleben die Verkehrssituation anders als Erwachsene.

Wir wünschen allen Kindern ein erfolgreiches, erlebnisreiches und vor allem ein UNFALLFREIES Schuljahr!

August 2015 - Wandern

Unsere Sicherheits-Tipps für eine beliebte Freizeitbeschäftigung: Wandern

 

In den schon etwas kühleren August-Tagen und im Herbst gehört Wandern zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Frische Luft, sich in der Natur bewegen, auf einer Almwiese liegen und ein herrliches Panorama genießen - das ist ein Turboschub für Ihre Gesundheit, Erholung und gute Laune.

Unsere Bergwelt bietet dazu eine beinahe unbegrenzte Fülle von Möglichkeiten.

 

Lassen Sie aber wichtige Sicherheitsmaßnahmen nicht außer Acht!

Wir haben für Sie einige Punkte zusammengestellt:

 

Selbsteinschätzung
Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!

 

Planung und Vorbereitung
Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dafür hilfreich sein.

 

Tempo

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und Kondition an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung. Sie haben auch noch einen Retourweg zu gehen!

Ausrüstung
Am Berg benötigen Sie entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, das Wetter kann oft überraschend umschlagen.

 

Information an Dritte
Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.

 

 

 

 

Treten Sie keine Steine ab
Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Wanderer ernstlich gefährdet werden können. Gekennzeichnete Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.

 

Kehren Sie rechtzeitig um
Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch wenn der Weg zu schwierig oder nicht in gutem Zustand ist.

 

Wir wünschen Ihnen genussreiche, erholsame, unfallfreie Bergerlebnisse!

 

 

Juli 2015 - Sommergewitter

Sonne. Sonne. Sonne.

Rekord-Temperaturen in Österreich.

 

Die Hitzewelle soll noch einige Tage anhalten. Das Risiko von heftigen Sommergewittern steigt damit. Überschwemmungen, Hagelschlag und Murenabgänge können enorme Schäden anrichten.

Auch Blitzeinschläge sind in den Sommermonaten besonders zahlreich. Überspannungsschäden entstehen durch indirekte Blitzeinwirkung, die über Leitungen technische Geräte im Haus erreichen und beschädigen kann.

Die Schäden an Fernsehgerät, PC, Waschmaschine etc. können erheblich sein.

 

Ihre Versicherung schützt Sie in den meisten Fällen vor finanziellen Schäden an Gebäuden und Einrichtungsgegenständen.

 

Vorbeugende Maßnahmen sind jedoch unerlässlich!

 

  • Prüfen Sie, ob Sie Ihr Hab und Gut mit baulichen Maßnahmen an und in Ihrem Haus schützen können.
  • Sichern Sie Ihre wertvollen elektronischen Geräte indem Sie einfach den Stecker aus der Steckdose ziehen, wenn ein Unwetter naht.

 

Wie bei allen Schadensfällen muss die Versicherung umgehend über den Schaden informiert werden. Wir übernehmen das gerne für Sie! Rufen Sie uns an!

Bewahren Sie bei einem indirekten Blitzschaden das beschädigte Gerät unbedingt auf. Die Versicherung hat das Recht, das beschädigte Gerät anzuschauen. Damit sichern Sie sich eine rasche Schadenerledigung!

 

Juni 2015 - Treibt es Sie auf die Palme…

…wenn „der Idiot“ vor Ihnen drängelt, riskant überholt und überhaupt viel zu schnell unterwegs ist? Oder - noch schlimmer – wenn einer „dahinschleicht“ und scheinbar ungerührt die Gegend betrachtet?

Sich aufregen und wild hupen oder gar den Stinkefinger zeigen bringt gar nichts!

Im Straßenverkehr sind gute Nerven, Geduld und Toleranz gefragt.

 

Diese Verkehrssünden sind nicht nur nervig, sie können auch teuer werden, wenn Sie von der Polizei erwischt werden:

  • Rasen und drängeln
  • Rechtsvorrang missachten
  • Linke bzw. mittlere Spur grundlos blockieren
  • Gleichzeitig blinken und ausscheren
  • Nicht blinken bei Spurwechsel oder im Kreisverkehr
  • Bei gelber Ampel noch in Kreuzung einfahren
  • Bei stockendem Verkehr keine Rettungsgasse bilden
  • In der Rettungsgasse vorfahren
  • Fahren ohne Licht trotz Dämmerung
  • Ohne Freisprecheinrichtung telefonieren und fahren

 

Ganz ehrlich: Sind Sie selbst auch hin und wieder zu flott unterwegs? Halten Sie sich immer an das Reißverschluss-Verfahren und fahren Sie niemals in eine Kreuzung ein, obwohl gelb schon blinkt?

Reflektieren Sie hin und wieder ehrlich Ihr persönliches Verhalten im Straßenverkehr und nehmen Sie Ihre eigenen Verkehrssünden nicht auf die leichte Schulter. Sie nerven damit nicht nur, Sie gefährden andere Verkehrsteilnehmer und auch sich selbst.

Mai 2015 - bares Geld für Sie

Es könnte bares Geld für Sie geben!

Haben Sie Ihre Arbeitnehmerveranlagung für 2014 schon gemacht?

 

Wenn Sie dem Finanzminister kein Geld schenken möchten, können Sie sich zu viel bezahlte Lohnsteuer zurückholen. Eine Arbeitnehmerveranlagung (früher: Jahresausgleich) lohnt sich fast immer, vor allem dann, wenn Sie während des Jahres den Arbeitgeber gewechselt haben oder nicht ganzjährig beschäftigt waren.


Geld zurück gibt's auch, wenn Sie Absetzbeträge nutzen. Sie können zum Beispiel Ausgaben für berufliche Weiterbildung geltend machen, Investitionen in Ihr Eigenheim oder außergewöhnliche Belastungen wie hohe Arzt- oder Zahnarztrechnungen,

Unterhaltszahlungen, Ausgaben für private Unfall- oder Krankenversicherung, für Spenden, Kirchenbeitrag etc.

Auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums oder auf www.arbeiterkammer.at finden Sie dazu alle Details.

 

Ihre Arbeitnehmerveranlagung können Sie bequem selbst bei Finanz-Online machen: www.bmf.gv.at/service/formulare . Das Formular L1 ist dafür das richtige. Für sämtliche Absetzmöglichkeiten im Zusammenhang mit Kindern sind die Formulare L1k als Beilage zu verwenden.

 

Verlieren Sie keine Zeit und stellen Sie den Antrag!

Fünf Jahre haben Sie Zeit für den Jahresausgleich, also auch noch für die Jahre zurück bis 2010. Stellen Sie den Antrag am besten gleich. Denn je früher Sie das machen, desto schneller erhalten Sie Geld zurück!

 

April 2015 - Autofahrten durch Tunnel

Autofahrten durch Tunnel. Sie erfordern besonderes aufmerksames und vorsichtiges Fahrverhalten.

 

Unfälle in Tunneln sind zum Glück selten, in der Regel allerdings überdurchschnittlich schwer. Das Gefahrenpotential ist groß: bei einem Stau gibt es wenige Ausweichmöglichkeiten, Rettungswagen kommen nur schwer durch. Kommt es in der Röhre gar zu einem Brand, besteht akute Lebensgefahr.

Daher gilt es, in einem Straßentunnel die Verkehrsregeln korrekt einzuhalten.

 

So vermeiden Sie mögliche Gefährdungen:

 

  • Fahren Sie immer mit eingeschalteten Scheinwerfern
  • Halten Sie sich unbedingt an das Tempolimit
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand
  • Stellen Sie Ihr Radio wenn möglich auf den Verkehrsfunk ein
  • Sehr wichtig: Sonnenbrillen weglegen
  • Lassen Sie sich nicht von Mitfahrern ablenken

 

Kommt der Verkehr zum Erliegen, handelt es sich meist nur um einen normalen Stau. Stellen Sie den Motor ab und die Warnblinkanlage an. Öffnen Sie das Fenster wenn es keinen Radioempfang gibt und analysieren Sie die Situation mit allen Sinnesorganen: Augen, Ohren, Nase.

 

Wir wünschen Ihnen jederzeit GUTE UND SICHERE FAHRT!

März 2015 - E Bikes haben ihre gefährlichen Seiten

 

Die Fahrrad-Saison beginnt. Los, raus aufs Rad!

Mediziner sind sich einig: Radfahren ist gesund! Es stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt Muskeln und Lunge, entlastet die Gelenke und verbrennt Kalorien.

Mit einem Elektro-Fahrrad geht das alles noch leichter. Besonders Senioren steigen immer öfters auf das elektrische Fahrrad um. Es verschafft ihnen Mobilität und Eigenständigkeit.

Das Lenken eines E-Bikes hat allerdings auch seine gefährlichen Seiten.

Unterschätzen Sie nicht:

  • Das Gewicht. Ein Elektrorad ist aufgrund von Motor und Akku merklich schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Das beeinflusst Beschleunigung, Bremsweg und Kurvenverhalten. Daran gilt es sich zu gewöhnen!
  • Die Geschwindigkeit. E-Bikes bringen bis zu 25 km/h auf die Straße. Ihre hohe Konzentration ist gefordert!
  • Für Autofahrer ist es nicht immer sofort erkennbar, ob Radfahrer elektrisch unterwegs sind. Sie können deren Geschwindigkeit nur schwer einschätzen.
  • Dasselbe gilt für Fußgänger. Zwischenfälle mit E-Bikes und Fußgängern können zu schweren Verletzungen auf beiden Seiten führen.

Als E-Biker müssen Sie (noch) keine Prüfung wie Mopedfahrer absolvieren. Machen Sie aber auf jeden Fall einige „Probefahrten“ auf einem Parkplatz, bevor Sie die Straßen benützen. Vor allem wenn Sie älter und wenig geübt sind!

Am E-Bike herumbasteln, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen dürfen Sie nicht. Es ist gefährlich und ausdrücklich verboten! Sie können sich im Internet näher informieren, zum Beispiel auf der Website des ÖAMTC www.oeamtc.at.

Ein gutes Elektrorad ist teuer. Eine Fahrrad-Diebstahlversicherung bietet Ersatz bei Beschädigung oder Verlust des versicherten Fahrrades (Total- oder Teilverlust) durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub. Sie gilt für den Kauf eines Ersatzrades oder die notwendige Reparatur.

Wenn Sie in einen Unfall verwickelt werden, sind Sie über Ihre Haushaltsversicherung haftpflichtversichert. Wir überprüfen gerne für Sie, ob Ihre Deckungssummen ausreichend hoch sind!

 

Februar 2015 - Fasching

Die „heiße Phase“ des Faschingstreibens beginnt.

Risiko Restalkohol

Ihr Körper baut pro Stunde nur 0,1 bis 0,15 Promille ab!

Die Faschingsfeier war feucht-fröhlich und die Schlafenszeit kurz.

In wenigen Stunden sollen Sie ein Auto lenken und überlegen deshalb, welche „altbewährten Hausmittel“ es gibt, um wieder nüchtern zu werden.

Lassen Sie das Auto lieber stehen! Denn der Abbau des Restalkohols lässt sich nicht beschleunigen!

Nach einer kalten Dusche und starkem Kaffee fühlen Sie sich wahrscheinlich zwar besser, der Restalkoholgehalt im Blut sinkt dadurch aber noch lange nicht. Selbst nach mehreren Stunden, ob Sie schlafen oder nicht, sind Ihre Aufmerksamkeitsleistung und Ihr Reaktionsvermögen noch stark eingeschränkt. Um Ihre volle Fahrtauglichkeit zurückzugewinnen, können Sie nur abwarten.

Was passiert, wenn Sie in alkoholisiertem Zustand angehalten werden?

Es gilt die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze von weniger als 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut. Probeführerschein-Besitzer müssen sogar unter der 0,1-Promille-Grenze bleiben. Andernfalls werden sie zur Nachschulung geschickt.

Bis 0,79 Promille drohen zwischen 300 und 3.700 Euro Verwaltungsstrafe sowie eine Vormerkung im Führerscheinregister. Beim zweiten Verstoß müssen Sie sehr wahrscheinlich zur Nachschulung und nochmals mindestens 200 Euro zahlen, beim dritten Verstoß ist der Schein für mindestens drei Monate weg.

Ab 0,8 Promille gibt es eine Verwaltungsstrafe zwischen 800 und 3.700 Euro sowie den Entzug der Lenkberechtigung für einen Monat. Im Wiederholungsfall müssen Sie für mindestens drei Monate auf Ihren Führerschein verzichten.

Ab 1,2 Promille Alkoholgehalt im Blut kostet das Vergehen zwischen 1.200 und 4.400 Euro. Führerscheinentzug für mindestens 4 Monate. Außerdem müssen Sie zur Nachschulung.

Wenn Sie mit 1,6 oder mehr Promille unterwegs sind, drohen Strafen zwischen 1.600 und 5.900 Euro, ein Führerscheinentzug von mindestens 6 Monaten sowie eine Nachschulung (500 Euro). Ein Termin beim Amtsarzt und eine verkehrspsychologische Untersuchung (363 Euro) stehen Ihnen auch noch bevor. Mit denselben Konsequenzen müssen Sie rechnen, wenn Sie den Alkomat-Test verweigern.

Wenn Sie mit mehr als 0,8 Promille im Blut einen Unfall verursachen, kann Ihre Haftpflichtversicherung bis zu 11.000 Euro auf dem Regressweg von Ihnen zurückverlangen. Die Rechtsschutz- und Kaskoversicherung sind überhaupt leistungsfrei.

Genießen Sie die närrischen Tage und feiern Sie nach Lust und Laune! Aber (Rest)Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen!

Februar 2015 - Winterwetter

Behalten Sie im Winter das Wettergeschehen gut im Auge.

Schneedruck kann erheblichen Schaden verursachen!

Der Winter testet Jahr für Jahr die Tragfähigkeit unserer Dächer. Ein Kubikmeter Pulverschnee wiegt rund 50 Kilogramm, bei Altschnee steigt das Gewicht schon auf eine halbe Tonne. Ergiebige Schneefälle bringen rasch mehrere Tonnen Schnee auf's Dach.

Die - oft beträchtlichen - Kosten eines Schneedruckschadens sind im Rahmen der Elementarschadenversicherung mitversichert.

Als Hausbesitzer sind Sie aber zur Schadenminderungspflicht verpflichtet!

Wenn möglich und zumutbar müssen Sie das Dach rechtzeitig und ausreichend von Schneelasten befreien. Andernfalls ist Ihr Versicherungsschutz gefährdet.

Was ist unter „möglich und zumutbar“ zu verstehen? Wenn es die Situation zulässt, dann müssen Sie das Dach selbst abschaufeln. Aber Vorsicht – diese Arbeit ist nicht ungefährlich! Wenn Sie selbst dazu nicht in der Lage sind, verständigen Sie besser die Feuerwehr oder eine Dachdeckerfirma!

Jänner 2015 - Zeit fürs Glücklichsein

Nehmen Sie sich Zeit fürs Glücklichsein!

Haben Sie sich viel vorgenommen für das neue Jahr? Konsequent Sport betreiben, weniger rauchen, gesünder essen! Privatleben? Ja, dafür wollen Sie sich auf alle Fälle mehr Zeit nehmen …

Der Jahreswechsel ist eine Zeit der Vorsätze. Sie sind schnell gefasst, auch ernst gemeint, nur zu oft rasch wieder verworfen und vergessen.

Woran liegt das? An der mangelnden Zeit?

Unser Tag hat nur 24 Stunden und wir haben viel zu tun. Wir möchten mithalten können, schnell sein, effizient sein. Dafür definieren wir Ziele und entwickeln neue Strategien. Wir planen, strukturieren, setzen Prioritäten.

Unser Leben ist prall ge-füllt, aber auch er-füllt?

Lothar Seiwert (www.seiwert.de), Experte in Sachen Zeitmanagement und Work-Life-Balance, stellt in seinen Büchern die Frage nach den Dingen, die unser wirkliches Menschsein ausmachen: körperliche Gesundheit, sinnerfülltes Arbeiten, beglückende Beziehungen und innere Orientierung.

Erfolg, Status, Einkommen – schön und recht, sagt Seiwert, aber zu wenig. Wir brauchen mehr Zeit für Muße, Sinnlichkeit, Familie, Freunde. Mehr Zeit zu leben.

Die Lebenskunst liegt darin, auch einmal etwas scheinbar Sinnloses zu tun, einfach, weil es Spaß macht. Einen Umweg nicht scheuen. Manchmal die Blickrichtung wechseln. Sich dem Augenblick zuwenden. Alles um sich vergessen. Abschalten.

Dann sind wir in Balance zwischen Muss und Muße. Dann kann es gestärkt und zufrieden weitergehen.

Änderungen in Ihrem Denken und Tun – auch in kleinen Schritten - können zu großen Veränderungen in Ihrem Leben führen.

Dezember 2014 - Danke für Ihre Treue

Danke für Ihre Treue!

Ein ereignisreiches, erfolgreiches Jahr für mich und mein Team geht zu Ende.

Wir sagen unseren Kundinnen und Kunden DANKE für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Auch 2015 werden wir mit Kompetenz und Verlässlichkeit für Sie arbeiten. Ihre persönliche Sicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen!